Warum Aluminium?

 

 

 

Immer mehr Deo Hersteller werben damit dass sie kein Aluminium verwenden. Man hört aus vielen Ecken dass es irgendwie schädlich sein soll. Aber warum? Was genau macht es in unserm Körper? Und vor allem: Worin ist Aluminium enthalten und wie können wir es aus unserm Alltag verbannen? 

Ganz bewusst habe ich oben ein Bild von Lidschatten gewählt, denn selbst dieser kann Aluminium enthalten. Aber dazu später mehr.

Irgendwie ahnt man ja wieviele schädliche Substanzen da draussen auf uns lauern. Mal hört man in den Medien einen kleinen Aufschrei dass herausgefunden wurde dass dieses oder jenes krebserregend sei. Dann ebbt die Sorge auch bald schon wieder ab und der Übeltäter bleibt trotzdem ein täglicher Begleiter in unserem Alltag. Ganz heimlich.  Eine Zeit später, wird wieder über einen anderen Stoff diskutiert und damit weiterführend dann auch wieder Geld gemacht. Hhhhmmmm. Ich mache mir da ein bisschen mehr Gedanken und möchte diese mit dir teilen. Die Frage ist doch: Was genau ist daran schädlich, wo begegnet uns diese Geschichte eigentlich überall und wie kann ich es meiden?

Der heutige Übeltäter heißt Aluminium 

Was hat es mit dem ganzen Tamtam über Aluminium auf sich? Hier ein paar Fakten dazu, welche Wirkung es in unserm Körper hat und wozu das führen kann.

  • bei Deobenutzerinnen kann vermehrt Aluminium in der Brust festgestellt werden (nah an den Achseln)
  • Aluminium  bindet sich an Östrogenrezeptoren und stört dadurch den Hormonhaushalt.
  • Es kann die Mikroumgebung verändern was zu einer Störung des Eisenhaushalts, zu oxidativen Schäden am Zeltprotein , zu entzündlichen Reaktionen und zu einer veränderten Beweglichkeit der Zellen führen kann.  
  • das sind alles Veränderungen, die auch bei der Entstehung von Krebs beobachtet werden 
  • Brustkrebs tritt vermehrt im oberen äußeren Quadranten der Brust auf

In der Natur kommt Aluminium immer in fest gebundener Form vor, zB in Ton, Granit oder verschiedenen Mineralien. Dort kann es auch nicht, oder kaum rausgelöst werden. Gefährlich wird es für uns in reiner Form. Dieses wird teilweise in unsern Kosmetikprodukten eingesetzt.

Wo ist Aluminium drin?

  • in Deo (Aluminium bildet, zusammen mit im Schweiß enthaltenen Stoffen, Pfropfen, die den Schweißdrüsengang verstopfen sollen)
  • in Sonnencremes (damit sie sicher besser verteilen lassen)
  • in Medikamenten gegen Sodbrennen (normalisieren den pH-Wert der Magensäure)
  • in Impfstoffen (als Wirkverstärker)
  • in Kajalstiften, Mascaras, Eyelinern, Lidschatten und Lippenstiften 
    (als Farbstoff und Glitter)

Mit den Jahren reichert es sich in unserm Körper an, denn es kann nicht ausgeschieden werden. In hohen Dosen kann es dann zu schweren Krankheiten wie Schädigungen des Nervensystems führen. Wieviele Lippenstifte isst eine Frau in ihrem Leben? Besonders wenn es eingeatmet wird, kann Aluminium auf schnelle Weg direkt ins Gehirn. Das geht ganz einfach bei der Benutzung von Deospray. 

Wie kann ich Aluminium meiden?

  • beim Deo ist es ganz einfach: kein Deo benutzen! Oder selbst herstellen. Das ist mit ein paar Zutaten ganz einfach.
  • bei anderen Kosmetikprodukten, auf die du nicht verzichten kannst, wähle gute Naturkosmetik und achte bei den Inhaltsstoffen darauf dass kein Aluminium enthalten ist
  • Augen auf beim Kosmetik-Kauf! Wenn Aluminium als Inhaltsstoff im Produkt erhalten ist, ist auch das Wort Aluminium immer im Namen enthalten. 

Rezept selfmade Deo

Zutaten:

- 1/4 Tasse flüssiges Bio-Kokosöl (im Wasserbad geschmolzen) – entspricht ca. 4 Esslöffeln festem Kokosöl

- 1/4 Tasse Natron (Natriumhydrogencarbonat)

- 1/4 Tasse Maisstärke

- 10 Tropfen eines ätherischen Öls nach Wunsch (z. B. Lavendel, Teebaum, Zitrone etc.)

- Glassgefäss mit Deckel


Zubereitung:

Natron und Maisstärke in einer Schüssel vermischen. Das geschmolzene Kokosöl und die ätherischen Öle dazugeben und gut verrühren, bis sich das Natron augelöst hat. Bevor die Mischung fest wird, in ein Glassgefäss abfüllen. Täglich mit einem Spatel eine kleine Menge herausnehmen, in den Händen schmelzen lassen und die Achseln damit „eincremen“.

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